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Die Organisatoren des Rudersymposiums H.-T. Rehbein und R. Rauhut (v.l.)


Prof. Dr. U. Hartmann (Leipzig) beim Vortrag über physiologische Grundlagen


Prof. Dr. K. Mattes (Hamburg) beim Vortrag zur Rudertechnik


E. Reifner (Berlin) beim Vortrag, im Hintergrund der Vorsitzende des SRVbHamburg R. Rauhut


Plenum des 2. Rudersymposiums für Schul- und Schülerrudern
28.02.2010
2. Rudersymposium für Schul- und Schülerrudern in Hamburg

Gleich zu Beginn der Veranstaltung konnte Prof. Dr. K. Mattes (Hamburg) mit aktuellen Studien und Darstellungen zur Umströmung des Ruderblattes das Rudertechnische Leitbild des DRV fundieren. Parallel dazu stellten Edelgrad Reifner und Peter Tholl ihre Konzepte zur Gestaltung des Ruderns an Ihren Schulen in Berlin und Osnabrück vor. Damit stellten sie Anregungen für die aktuelle Problematik beim Schulrudern im Zusammenhang mit der Umstellung auf G8 zur Diskussion.

Im weiteren Verlauf stellte Prof. Dr. U. Hartmann (Leipzig) die Bedeutung der längerfristigen Entwicklung der Ausdauer für die 1500m und 2000 m-Strecke durch ein primär aerobes Ausdauertraining heraus. Parallel dazu stellte C. Müller-Wulf aus Rendsburg die in Schleswig-Holstein entwickelten Analysebogen sowie das neu entwickelte Übungsmaterial zur selbstständigen Verbesserung der Skulltechnik vor. Letzteres konnte der Referent problemlos und erfolgreich an seine Zuhörer verkaufen.

Aktuelle Trainingsinhalte im Hochleistungsbereich und deren Anwendungsmöglichkeiten im Kindes- und Jugendalter bot M. Spoercke aus Hamburg seinen Zuhören, welche sowohl verbal als auch visuell eindrucksvoll gestützt wurden. Parallel dazu zeigte Natali v. Zmuda zusammen mit Sebastian Franke von der Firma Concept 2 wie Ergometerrudern als Teamrowing und mit musikalischer Unterstützung das Training bereichern können.

Silke Franck aus Hamburg bat in der Turnhalle zu "Hot Iron", einem Kraftausdauertraining mit Hanteln zu Musik. Dieses, als sehr motivierend empfundene Training, brachte die Teilnehmer schön ins Schwitzen. Parallel dazu stellte Dr. T. Woznik aus Frankfurt die neue Ruder-DVD vor. Letzter Beitrag litt leider unter technischen Mängeln des Kabelanschlusses zum Beamer. Auch Ersatzlösungen brachten kaum eine bedeutsame Änderung, weshalb hier nicht die gewünschten Erkenntnisse vermittelt wurden.

Abschließend fassten die Moderatoren der Veranstaltung R. Rauhut und H.-T. Rehbein bereichernd die Ergebnisse der Beiträge in Form eines Wrap-up des Tages zusammen und erfuhren von den Symposiumsteilnehmern ein sehr positives Feedback.

Bilder vom 2. Rudersymposium finden sie h i e r.

Dr. Thomas Woznik
Fotos: Copy-right 2010 by Hans-Thomas Rehbein&Peter Tholl